FAktuelles
Beiträge aus dem Archiv
Zehn Beiträge, die die bisherige Website veröffentlicht hat. Sie stehen hier unverändert im Inhalt, aber mit klarem Datum — Zinsen, Preise und Marktlagen von 2022 sind heute nicht mehr aktuell.
FAktuelles
Zehn Beiträge, die die bisherige Website veröffentlicht hat. Sie stehen hier unverändert im Inhalt, aber mit klarem Datum — Zinsen, Preise und Marktlagen von 2022 sind heute nicht mehr aktuell.
F1Immobilien & Anlage
Veröffentlicht: 16. Januar 2023 · Immobilie · Inflation · Kapitalanlage
Etliche Immobilienverkäufer versuchen ihre Kaufinteressenten mit dem Argument des Inflationsschutzes zum Kauf zu überzeugen. Doch schützt die Kapitalanlageimmobilie tatsächlich vor Kaufkraftverlust und Inflation?
Bei damaligen Inflationsraten von mehr als 9 Prozent muss dies ganz klar verneint werden. Bei finanzierten Objekten kann der Kaufkraftverlust selbst dann nicht kompensiert werden, wenn die Geldentwertung wieder ihr Normalniveau von 2 Prozent erreicht hat. Aufschluss gibt der alljährlich von der Postbank veröffentlichte Wohnatlas mit der Prognose der Preisentwicklungen in den „Big Seven“ 2021–2035.
| Rang | Stadt | Preistrend in % | Preis pro qm 2021* |
|---|---|---|---|
| 1 | München | 2,19 | 9.731,59 |
| 2 | Frankfurt am Main | 1,59 | 6.583,11 |
| 3 | Köln | 1,35 | 4.897,50 |
| 4 | Stuttgart | 1,31 | 5.344,61 |
| 5 | Berlin | 1,01 | 5.527,53 |
| 6 | Düsseldorf | 0,93 | 5.361,27 |
| 7 | Hamburg | 0,65 | 6.488,89 |
* Wohnungen im Bestand in Euro. Quellen: VALUE AG (empirica-systeme Marktdatenbank), Statistisches Bundesamt, Berechnungen HWWI.
Zudem müssen Käufer von Kapitalanlageimmobilien die Kosten von rund 10 Prozent für den Erwerb sowie die Zinsbelastung eines darlehensfinanzierten Objekts von der Wertentwicklung abziehen.
| Immobilienpreis | 500.000,- Euro |
|---|---|
| Kaufnebenkosten | einmalig ca. 45.000,- Euro |
| Darlehenszins in 15 Jahren bei 70 % Fremdfinanzierung, 1 % Tilgung, 3,75 % eff. Zins p. a. | p. a. ca. 12.000,- Euro |
| Instandhaltungskosten & Steuern | p. a. ca. 2.500,- Euro |
| Mieteinnahmen | p. a. ca. 12.000,- Euro |
Nach Ablauf der 15 Jahre Zinsfestschreibung hat die Kapitalanlage bei 2 % Wertsteigerung einen Wert von rund 570.000 Euro, die Rendite beträgt etwa 14 Prozent. Das wäre unter Berücksichtigung der Mieteinnahmen (unversteuert) und nach Abzug von Zinsen, Kosten und Steuern für die Immobilie eine jährliche Wertentwicklung von 0,93 Prozent bei einer Restschuld von rund 280.000 Euro. Unberücksichtigt bleiben Mietausfälle und zeitlicher Aufwand.
Rechenbeispiel 2 — ohne Fremdfinanzierung, 2 % Wertsteigerung: gleiche Eckdaten ohne Darlehenszins. Nach 15 Jahren Anlagedauer beträgt der Wert rund 780.000 Euro, die Rendite etwa 56 Prozent — eine jährliche Wertentwicklung von 3,73 Prozent. Dieses Ergebnis ist allerdings nur zu erzielen, wenn die Immobilie in einer Region wie München erworben wird.
Rechenbeispiel 3 — ohne Fremdfinanzierung, 1 % Wertsteigerung: Wert nach 15 Jahren rund 680.000 Euro, Rendite etwa 36 Prozent, entsprechend 2,40 Prozent jährlich.
Die Zahlen sind Rechenbeispiele der bisherigen Website mit den Annahmen von Anfang 2023. Sie sind keine Prognose und keine Empfehlung, eine Immobilie zu kaufen oder nicht zu kaufen.
Veröffentlicht: 12. Januar 2023 · Immobilie · Investmentfonds · Aktienfonds
Grundlage des Beitrags war eine Tabelle inflationsbereinigter Renditen von sechs Haupt-Anlageklassen für die Zeiträume 1900 bis 2020 (121 Jahre) und für das vergangene Jahrzehnt.
Die Immobilie als Kapitalanlage ist in den meisten Fällen unattraktiv. In den vergangenen zehn Jahren konnten die Renditen der Immobilien aufgrund der gesteigerten Nachfrage, günstigen Geldes und niedriger Darlehenszinsen nach oben getrieben werden. Durch die veränderte Geldpolitik der Zentralbanken in 2022 und die damit einhergehenden stark steigenden Baufinanzierungszinsen ist der Kauf einer Immobilie nur noch zur Eigennutzung zu empfehlen. Hinzu kommt der demografische Wandel, der die Nachfrage am Immobilienmarkt weiter einbrechen lässt.
Das gilt auch für Immobilieninvestments in Form einer Beteiligungsgesellschaft. Der Verwaltungsaufwand wird zwar von der Gesellschaft übernommen, allerdings nicht kostenfrei — was die Rendite erheblich mindert. Zudem sind Anleger an feste Laufzeiten gebunden und können nicht über das Geld verfügen.
Aktienfonds sind flexibler, und der Verwaltungsaufwand ist so gut wie nicht vorhanden. Unerfahrene Anleger sollten bei der Auswahl allerdings einen Fachmann hinzuziehen: Die Vielzahl der Produkte erschwert die richtige Auswahl, und bei einer ungeeigneten Wahl müssen unter Umständen größere Kursschwankungen in Kauf genommen werden.
Der Beitrag gibt die Einschätzung der Redaktion von Januar 2023 wieder. Wertpapiere können an Wert verlieren; ein bestimmter Ertrag lässt sich weder versprechen noch aus der Vergangenheit ableiten.
Beitrag der bisherigen Website · Immobilieneigentümer
Die jahrelang steigenden Preise am Immobilienmarkt in Deutschland haben ihren Zenit überschritten. Experten des Online-Portals Immowelt prognostizierten: „Die Immobilienblase wird platzen und der Immobilienboom neigt sich dem Ende zu.“ Die Zeit der großen Preissteigerungen sei voraussichtlich vorbei.
F2Versicherung
Beitrag der bisherigen Website · Immobilieneigentümer
Die eigenen vier Wände stellen häufig den mit Abstand größten Teil des Vermögens dar. Immobilienbesitzer sollten es daher keinesfalls riskieren, an den notwendigen Versicherungen zu sparen.
Unverzichtbar. Sie sichert alle mit dem Gebäude fest verbundenen Teile und deckt Schäden durch Brand, Rohrbruch, Hagel und Sturm. Ohne Absicherung können solche Schäden eine schwere finanzielle Belastung darstellen oder sogar zum finanziellen Ruin führen. Befindet sich das Eigenheim in einem gefährdeten Gebiet, sollte zudem eine Versicherung gegen Elementarschäden wie Hochwasser oder Erdrutsch abgeschlossen werden. Hausbesitzer müssen sich selbst darum bemühen; bei Eigentumswohnungen schließt sie die Eigentümergemeinschaft ab.
Ebenso unverzichtbar. Sie deckt Sach- oder Personenschäden Dritter, die vom Haus beziehungsweise Grundstück ausgehen — beispielsweise ein herabfallender Dachziegel, der einen Passanten verletzt. Während bei Eigenheimbesitzern die Privathaftpflicht greift, sollte bei vermieteten Immobilien eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abgeschlossen werden. Besitzer eines Öltanks sollten sich mit einer Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung vor den finanziellen Folgen eines Lecks absichern.
Für selbstgenutzte Immobilien ebenso wichtig wie die Gebäudeversicherung. Sie ergänzt den Schutz der Wohngebäudeversicherung und leistet neben Verlusten durch Brand, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl auch bei Unwetter und Vandalismus. Fast alle beweglichen Objekte im Haushalt sind abgedeckt: Elektrogeräte, Möbel, Teppiche, Lebensmittel, Bargeld bis zu 1.000 Euro, Kleidung, Fahrräder und viele weitere Objekte. Fahrräder sind dabei ein spezielles Thema beim Versicherungsschutz.
Kann für Immobilienbesitzer sinnvoll sein: Schutz vor den finanziellen Folgen von Rechtsstreitigkeiten mit Mietern und Nachbarn. Viele Versicherer bieten sie auch in Verbindung mit dem privaten Rechtsschutz an.
Sinnvoll für Vermieter, denn er trägt die Verantwortung für alle Personen- und Sachschäden, die durch sein Eigentum entstehen. Die Versicherung greift beispielsweise, wenn ein mit der Wohnung vermietetes Küchengerät durch einen Kurzschluss in Brand gerät und Personen- und Sachschäden verursacht.
Schützt gegen finanzielle Einbußen, wenn keine Miete gezahlt wird. Mietausfälle, die entstehen, wenn die vermieteten Räume durch Brand, Wasserschaden oder Sturm unbewohnbar sind, werden abgedeckt. Allerdings sichert eine Wohngebäudeversicherung meist auch Mietausfälle von bis zu zwölf Monaten ab — dann ist die Mietausfallversicherung obsolet.
Deckt durch Mieter verursachte Mietausfälle und Sachschäden. Die Sinnhaftigkeit solcher Policen ist allerdings umstritten, da sie teilweise mit zeitlichen Begrenzungen, erheblichen Einschränkungen, Selbstbehalt und komplizierten Voraussetzungen versehen sind. Einige Versicherungen setzen beispielsweise eine Klage gegen die säumigen Mieter voraus.
Beitrag der bisherigen Website · Unfallversicherung · Kinder
Eltern schätzen das Unfallrisiko ihrer Kinder oft falsch ein. Sie fürchten vor allem die Gefahren im Autoverkehr, dabei passieren über die Hälfte der Unfälle in der Freizeit. Spielplätze nehmen dabei eine besondere Rolle ein.
60 Prozent aller Kinderunfälle passieren zu Hause — viermal mehr als im Straßenverkehr, zeigen Zahlen des GDV. Trotzdem schätzt jeder zweite Erwachsene das Unfallrisiko für Kinder in Haushalt und Garten als eher gering und das Risiko im Straßenverkehr als hoch ein. Weitere Gefahrenquelle: der Spielplatz. Durch Stürze, Stöße und das Toben verletzen sich jedes Jahr viele Kinder, wie die Zahlen der privaten Unfallversicherer belegen.
Die Unfallversicherer registrieren rund 16.000 Kinderunfälle mit bleibenden Schäden. Bei einer Versicherungsdichte in der Kinderunfallversicherung von rund 40 Prozent kann man grob davon ausgehen, dass sich im Jahr rund 40.000 Kinder so schwer verletzen, dass sie bleibende Schäden davontragen.
Wer nicht ausreichend vorgesorgt hat, muss für die anschließenden Kosten allein einstehen. Die Krankenversicherung leistet zwar im vereinbarten Rahmen für die gesundheitlichen Schäden. Zusätzliche Leistungen oder eine Rente für den Fall, dass eine Berufstätigkeit nicht möglich ist oder der Pflegefall eintritt, sind von den Eltern selbst abzusichern.
Quelle: pfefferminzia.de, „Unfallversicherung für Kinder ist dringend nötig“.
Beitrag der bisherigen Website · Cyberversicherung
Der Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche Bitkom rät seinen Mitgliedsunternehmen, digitale Schutzmaßnahmen zu beherzigen und die eigenen Infrastrukturen abzusichern.
Schützen Sie sich vor den Folgen von Online-Kriminalität — zur Cyber-Versicherung.
Beitrag der bisherigen Website · Reiseversicherung
Das DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH untersuchte im Auftrag des Handelsblatts elf Reise-Versicherungen. Kein Versicherungsschutz besteht im Fall von Krieg, Bürgerkrieg, kriegsähnlichen Ereignissen oder inneren Unruhen.
Beitrag der bisherigen Website · Kfz-Versicherung
Die enorme Inflation und die massiv steigenden Kosten für Energie oder auch für Lebensmittel könnten dafür sorgen, dass das Wechselgeschäft in der Kfz-Versicherung lebhafter wird als üblich. Zudem kommt, dass bei bestehenden Verträgen Prämienerhöhungen von durchschnittlich zehn Prozent ins Haus stehen.
F3Geldanlage
Beitrag der bisherigen Website (2022) · Tagesgeldvergleich · Festgeldvergleich
Seit Anfang Mai ist die Zinswende beim Festgeld eingeläutet. In unserem Festgeld-Vergleich war derzeitiger Spitzenreiter die litauische PayRay Bank. Bei festen Laufzeiten von einem oder zwei Jahren gehörten die litauische AB Mano bankas sowie die italienische Banca Progetto S.p.A. ebenfalls zu den Anbietern mit den höchsten Zinsen.
Zinsangaben mit Stand 2022. Aktuelle Konditionen bitte dem laufenden Vergleich entnehmen.
Beitrag der bisherigen Website · Festgeldvergleich · Ratenkredit
Die SWK Bank hat sich mit etwas mehr als 60 Jahren Erfahrung zu einem der führenden Kreditinstitute im Internet gemausert. Direkt und digital bietet sie ihren Kunden faire Kredite und lukrative Festgelder zu sehr guten Konditionen.
F4Archivhinweis
Vier Beiträge der bisherigen Website befassten sich mit angeblichen Schäden durch die Corona-Impfung und mit Krebsbehandlung. Sie enthielten medizinische Aussagen ohne belastbare Quelle und wurden für diesen Neuaufbau nicht übernommen.
Der Grund ist kein weltanschaulicher, sondern ein sachlicher: Ein Versicherungsmakler haftet für das, was auf seiner Website steht. Medizinische Behauptungen, die sich nicht belegen lassen, sind ein Wettbewerbs- und Haftungsrisiko und passen nicht zur Aufsicht durch IHK und BaFin. Die Beiträge sind vollständig im Bestandsverzeichnis dokumentiert und können auf Wunsch des Betriebs jederzeit wieder aufgenommen werden.
Der Schutz vor Impfschäden bleibt als Versicherungsthema erhalten: Ob und in welchem Umfang eine Unfallversicherung Impfschäden einschließt, steht in ihren Bedingungen — das klären wir im Beratungsgespräch.